Das große Angebot der Hersteller zeigt es: die Strumpfhose ist ein aktuelles Bekleidungsstück, das zur obligatorischen Ausstattung gehört. Strumpfhosen sind nach wie vor absolut in Mode. Ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter: für jede Jahreszeit gibt es die "richtige" Strumpfhose! Und das nicht nur für Frauen...

Anwendungszwecke

Was dabei am liebsten getragen wird, ist von Anwendungszweck als auch u.a. abhängig vom verarbeiteten Material wie Lycra, Elasthan, Acryl oder Polyamid sowie Wolle oder Baumwolle, Farbe und der Stärke (den) einer Strumpfhose.

Zu Rock und Kleid

Die Strumpfhose wird insbesondere zu Rock oder Kleid kombiniert, wodurch die Beine besonders gut zur Geltung kommen. Je nach Länge des Rocks oder Kleids wird die Strumpfhose hier mehr oder weniger sichtbar, wobei mindestens das Höschenteil der Strumpfhose vom Rock oder Kleid bedeckt ist.

Zum Beispiel werden von Frau fürs Büro blickdichte Strumpfhosen gerne unter einem Rock oder Kostüm getragen. Gerade bei Arbeitsgebern, die auf eine "korrekte Kleidung" wert legen, gehört zur Kleiderordnung das Tragen einer Strumpfhose dazu.

Unter langen Hosen

Die Strumpfhose "sorgt" aber auch für den nötige Gesundheitsschutz, um ein Frieren zu verhindern oder rheumatischen Krankheiten vorzubeugen. Daher wird sie auch unter Hosen und Jeans angezogen.

Aus gesundheitlichen Gründen

Und wer gesund lebt und leben möchte, dem sei das Tragen von Stützstrumpfhosen empfohlen, denn damit kann Mann und Frau Ödemen, Krampfadern oder Thrombosen dauerhaft vorbeugen, und zwar vorbeugen von gesunden Beinen! Wenn bereits Beschwerden vorhanden oder wenn die Beine bereits geschädigt sind, reichen Stützstrumpfhosen nicht (mehr) aus. Meist müssen dann die "unbequemeren" Kompressionsstrumpfhosen durch einen (Fach-)Arzt verordnet werden.

Nähere Infos finden Sie im Spezial " Für Ihre Gesundheit: Die Stützstrumpfhose "

Und wer sich eine Wohltat für Körper, Geist und Seele gönnen möchte, dem sei das Tragen von Wellness-Strumpfhosen empfohlen. Sie sind ebenfalls ausgestattet mit einer leichten Stützfunktion, bringen Beinen Energie und Vitalität zurück, wirken gegen überlastete und geschwollene Beine und besitzen eine leichte Massagewirkung. Strumpfhosen für attraktive und gesunde Beine.
Als Freizeitkleidung

Manche Frauen (und Männer) tragen in ihrer Freizeit im privaten Umfeld Strumpfhosen ohne ein zusätzliches Kleidungsstück darüber. Hier kommt neben dem ästhetische Aspekt  die Tatsache zum Tragen, dass Strumpfhosen sehr bequem sein können. 

Arten von Strumpfhosen

Feinstrumpfhosen

Feinstrumpfhosen bestehen zumeist aus Nylon oder Lycra, auch Seide wird verwendet. Sie sind in unterschiedlichen Fadenstärken erhältlich, so dass sie sowohl fast transparent als auch blickdicht hergestellt werden können. Sie werden aus sehr dünnen Fäden hergestellt und sind dementsprechend empfindlich. Feinstrumpfhosen werden in praktisch allen erdenklichen Farben hergestellt, die beliebtesten sind jedoch hautfarben und schwarz.

Was ist "den" / "dtex" ?

Das "Garngewicht" wurde definiert von einem Menschen namens Denier und wurde daher mit "den" abgekürzt. Es bezeichnet das Gewicht eines Fadens von 9 Kilometern Länge in Gramm, d.h. wenn ein 9 km langer Faden 20 Gramm wiegt, dann hat dieser Faden ein Garngewicht von 20 den. Wiegt ein 9 km langer Faden - aus welchen Gründen auch immer - 40 Gramm, dann hat dieser 40 den. Als 1979 das ISO-Maßsystem eingeführt wurde (Newton statt Kilopond, Pascal statt bar), wurde auch das Garngewicht einbezogen. Es entstand die Einheit "tex", wobei 1 tex = 1 Gramm pro Kilometer. Um die gleiche Größenordnung wie bei "den" herzustellen, fügte man die Vorsilbe "dezi" hinzu (= Multiplizieren mit 0,1) und so ist 1 dezitex = 1 dtex = 1 Gramm pro 10 Kilometer. Die dtex-Zahl hat folglich den 10/9-fachen Wert der "den"-Zahl.

Mit der Abkürzung "den" (sprich "denjeh") bzw. "dtex" (sprich "dezitex) verbindet man im normalen Gebrauch die Blickdichtigkeit von Feinstrumpfhosen (bis 20den fein für den Sommer; 40den Semi-opaque für Frühling und Herbst; ab 60den blickdicht für den Winter). Auch wenn die Stärke bzw. Dicke einer Strumpfhose heute offiziell in "dtex" angegeben wird, so herrscht heute immer noch bei der Bezeichnung der Begriff "den" vor. Um so niedriger die "den"-Zahl ist (z.B. 8 den), desto dünner und empfindlicher ist die Strumpfhose.
Gängige "den"-Angaben bzw. -stärken sind: 20, 30, 40, 60, 70 und 140.

Zur Herstellung von Feinstrumpfhosen werden Garne verwendet, deren Einzelfäden zwischen 50 und 75 Tausendstel Millimeter im Durchmesser liegen. Sie sind damit feiner als Frauenhaare. Auf 1 mm könnte man 20 Einzelfäden nebeneinander legen. Einzylinder-Rundstrickmaschinen zur Herstellung von Strumpfhosen arbeiten mit bis zu 420 Nadeln.

Strickstrumpfhosen

Strickstrumpfhosen werden aus dickeren, gesponnenen Garnen hergestellt als Feinstrumpfhosen, meistens aus Baumwolle oder Wolle mit einer Beimischung von Synthetikfasern wie zum Beispiel Elasthan , das die Strumpfhose dehnbar macht. Sie werden mit speziellen Strickmaschinen hergestellt. Strickstrumpfhosen sind dicker und wärmer als Feinstrumpfhosen. Es gibt sie sowohl glatt gestrickt als auch mit strukturierter Oberfläche (unterschiedlich breit gerippt oder mit Zopfmuster)

Kleine Geschichte der Strumpfhose

Bis ins 13. Jahrhundert bestand der Strumpf aus Leder; vom 14. bis Ende des 16. Jahrhunderts trug der Mann eine Strumpfhose aus dehnbarem Gewebe. 1589 baute W. Lee den ersten mechanischen Strumpfwirkstuhl. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert, besonders in höfischen Kreisen, trug der Mann weiße, kaum das Knie bedeckende, von einem Strumpfband gehaltene und aus Seide oder Baumwolle gewirkte Strümpfe.
In der Damenmode waren im 19. Jahrhundert buntgemusterte und gestreifte Strümpfe verbreitet, die von einem Strumpfband gehalten wurden. In den 1920er Jahren setzte sich der Kunstseidenstrumpf durch. 1938 zeigte Du Pont auf der Weltausstellung in New York den ersten Nylonstrumpf. Fast gleichzeitig kam Bayer mit dem Perlon-Strumpf. Die Machthaber und die Militärs waren von der Entwicklung zu dieser Zeit gar nicht so begeistert, weil die (relativ geringen) Nylonbestände für Fallschirme benötigt wurde...
Nach dem 2. Weltkrieg kamen Kräuselkrepp-, Perlon- und Nylonstrümpfe auf, die als Schlauchwirkware nahtlos auf einer Rundstrickmaschine hergestellt wurden, ab 1960 auch als Strumpfhose. Mit Erfindung der Strumpfhose wurde eine neue Ära der Beinbekleidung eingeleitet, die mit dem Minirock seinen Durchbruch hatte. 
Fazit: Männer dürfen genauso Strumpfhosen tragen, denn ursprünglich ist es eine Erfindung für Männer gewesen. Es ist halt das Zeitdenken und in einer Gleichberechtigungsgesellschaft hat jeder das Recht zu tragen was ER/SIE will.

Männer und Strumpfhosen

Aber auch für die Männer hat die Industrie einiges an Strumpfhosen zu bieten. Trug Mann bis vor einiger Zeit Strumpfhosen nur zum Schutz vor Kälte beim Wintersport, werden sie vermehrt nunmehr auch bei der Arbeit und in der Freizeit getragen. Mehr und mehr wird die Strumpfhose auch beim Mann zum ganz "normalen" Bekleidungsstück... So haben - laut "Süddeutscher Zeitung" vom 27.02.2007 - "eine steigende Nachfrage männlicher Kunden ... zur Entwicklung von (Männer)-Strumpfhosen" geführt.

Schlussbemerkung

Für viele Frauen ist die Strumpfhose ein normales oder aber sogar ein lästiges Kleidungsstück, und behandeln diese dann auch so. Sie ärgern sich, wenn sich Laufmaschen bilden oder die Strumpfhose unbequem ist.

Englischsprachige  Bezeichnungen:
- Grossbritannien: "Tights",
- USA: "Panty Hose"

Andere Frauen (und Männer) wiederum haben aber mittlerweile bemerkt, was für ein wirkungsvolles Kleidungsstück sie tragen. So kommen die Beine besonders zur Geltung, sie dienen dem Wohlbefinden (Wellness-Strumpfhosen) und gar der Vorsorge (Stützstrumpfhosen). Und sie wissen: sie können viele Männer damit betören. Ob der Rocksaum dabei oberhalb oder unterhalb vom Knie liegt, ist dabei eigentlich egal. Mit einer Strumpfhose hat man ein praktisches Kleidungsstück.

Und passend zu den Temperaturen und dem natürlichen Aussehen der Beine hat Mann / Frau ein faszinierendes Kleidungsstück zum Anziehen. Zu allen Jahreszeiten, im Sommer mit 20den, im Winter ab 60den. 

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